Der Preis einer Rassekatze


In der Regel beginnen die Preise einer Rassekatze bei ca. 700 Euro für ein Liebhabertier bei “häufigen” Rassen, bei seltenen Rassen können es auch schon mal ca. 1.000 Euro oder mehr sein. Tiere, die Zuchtqualität besitzen, sind wesentlich teurer.

Warum so “teuer”?

Nur Kitten aus individuell aufgezogenen Würfen von zufriedenen, stabilen Müttern haben die Chance auf einen wirklich guten Start ins Leben. Ein gesundes, seriös aufgezogenes Kätzchen muss ordnungsgemäß geimpft werden, also zumindest Grund- und Wiederholungsimpfung gegen Katzenschnupfen/-seuche erhalten. Regelmäßige Wurmkuren sind ebenfalls notwendig.
Es gehört ebenso dazu, dass für einen gesunden Knochenbau und gesunde Organe vernünftiges Futter gegeben wird und zwar sowohl an die Mutter, als auch an die Kitten. Das ist zum einen nicht ganz billig und wird zum anderen in nicht geringen Mengen von den Kitten ab ca. der 4. Woche verzehrt.
Zur Gesundheit zählt nicht nur das körperliche Wohlbefinden, auch die Psyche ist wichtig. Für eine gesunde Psyche ist es notwendig, daß die Kitten nicht nur während der Stillzeit bei der Mutter sind, sondern in der gesamten Erziehungsphase. Deswegen dürfen die Kitten nicht vor der 12. Woche abgegeben werden, eher später - am besten um die 14. Lebenswoche.
Ausstattung wie eine Wurfkiste und Geburtsutensilien und Spielsachen, Kittenkratzbäume, Nestchen und Decken werden benötigt.
Was gefressen und nicht “verbraucht” wird, muss wieder raus. Und auch Katzenstreu kostet Geld, insbesondere wenn es den Geruch gut binden soll.

Schon bis hierhin hat man mehrere hundert Euro in jedes einzelne Kitten gesteckt. Kommt jetzt noch eine kleine Infektion dazu, die einen auch saubersten Haushalt ereilen kann, schnellen die Kosten in die Höhe.
Soweit zu den Kitten. Zu einer seriösen Zucht gehört aber noch mehr.
Züchter, im Gegensatz zu “Vermehrern”, nehmen nicht einfach irgendeine Kätzin und verpaaren diese mit "irgendeinem" Kater. Sie überlegen sich, was sie mit der Zucht erreichen wollen und wählen dann eine entsprechende Kätzin aus. Die gibt es aber meist nicht “um die Ecke”, sondern man muss weit fahren oder fliegen, bei manchen Rassen auch ins Ausland!
Solche Zuchtkatzen kosten aber auch deutlich mehr als ein Liebhabertier. Zu dem Kaufpreis kommen dann noch die Kosten der genetischen Tests auf Erbkrankheiten und Blutgruppe dazu.
Außerdem sollten vorher umfangreiche Tests auf Bakterien und Parasiten veranlasst werden.
Da eine Katze allein sich noch nicht vermehrt, braucht man auch noch einen Kater. Auch da muss man genau recherchieren, welchen man nimmt. Das heißt, wieder weite Wege und natürlich die Deckgebühr, die im allgemeinen bei Euro 350,- losgeht und auch schon mal bei weit über 600,- liegen kann.
Selbst wenn man sich einen eigenen Deckkater hält, heißt das noch lange nicht, dass man ihn mit jeder Kätzin verpaaren kann. Außerdem kostet auch der Kater sehr viel Geld - in der Anschaffung und an Putzmitteln, neuen Möbeln, neuen Teppichen usw.... durch Verschmutzungen (Markierverhalten eines potenten Katers), eine vernünftige Deckkaterhaltung ist nicht einfach und sehr kostenintensiv!
Um Stammbäume zu erhalten, muss man Mitglied in einem Verein sein. Das heißt nicht nur Vereinsbeiträge, sondern auch Einhaltung der Zuchtrichtlinien und diese sind in einem guten Verein zum Schutz der Katze aufgestellt.
Genau das ist es, was den Stammbaum auch für Liebhaber so wichtig macht! In den Zuchtrichtlinien ist festgelegt, wieviele Würfe eine Katze in welchem Zeitraum haben darf, welche Voruntersuchungen Pflicht sind, wieviele Katzen man pro qm Wohnfläche halten darf und vieles mehr.
Hiermit soll verhindert werden, daß die Kätzinnen nicht mit ständigen Würfen ausgelaugt werden, nicht zu viele Tiere gehalten werden und mit Tieren ohne Erbkrankheiten usw. gezüchtet wird!



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